Aktuelles

  • Danke für dieses Wahlergebnis

    Wir haben bei der NRW-Wahl ein historisch gutes Ergebnis eingefahren. Heute freuen wir uns über dieses tolle Abschneiden. Es zeigt, dass die Menschen in NRW und auch in Steinfurt den Wandel wollen und ist auch Rückenwind für uns im Bund. Ein eigenständiger Kurs hat uns stark gemacht, für uns zählt auch weiterhin: so viel Grün umzusetzen, wie möglich. Wir freuen uns über den Vertrauensvorschuss der Menschen, die mit ihrer Stimme sagen: Die Grünen haben die richtigen Antworten auf die Zukunftsherausforderungen.

  • MdL Norwich Rüße bei”Lernen fördern”

    Bei einem Besuch des Landtagsabgeordneten Norwich Rüße am 9.Mai konnte Beate Ringele als Leiterin von „Lernen fördern“ in Steinfurt von den großen Erfolgen des Bildungs- und Teilhabestandortes berichten. Der „Lernen fördern e.V.“ ist bereits seit 1993 fester Bestandteil der Steinfurter Berufsbildung und der größte der sieben „Lernen fördern“ Standorte im Münsterland. 80 fest angestellte Fachkräfte, modern ausgestattete Handwerksstätten und Ausbildungsküchen und eine 20.000 Quadratmeter große Gärtnerei ermöglichen an diesem Standort engagierte Berufsbildung für 450 Teilnehmende. Hinzu kommt das Angebot einer 3-tägige Berufsfelderkundung für jährlich 2000 Schüler und Schülerinnen aus dem Kreisgebiet. Darüber hinaus bilden die Werkstätten derzeit in fünf Ausbildungsberufen aus. Die Teilnehmenden werden dabei vom Arbeitsamt an die Werkstätten vermittelt. Das Ziel, den Jugendlichen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu öffnen, wird zum Teil bereits vor Ausbildungsende erreicht und spätestens zum Ende der Ausbildung können alle Jugendlichen einen Arbeitsplatz in der Wirtschaft erhalten. Norwich Rüße und Mitglieder des Ortsvereins der Grünen beeindruckte dabei, wie breit das Angebot und die Verzahnung im Standort Burgsteinfurt ist. Zusätzlich gibt es hier eine Kita, die derzeit auf fünf Gruppen ausgebaut wird, sowie Kooperationen mit Schulen, die auch Räume des Standorts nutzen und eine Kantine, die die Versorgung aller Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter des Standorts übernimmt. Dabei bezieht die Kantine den Salat und Gemüse aus der eigenen Gärtnerei. Dieses ist ein gutes Beispiel wie alle Möglichkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse am Standort genutzt werden und in einer engen Vernetzung innerhalb des Standortes und auch darüber hinaus eingesetzt werden. Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt dabei eine große Rolle wie die Teilnehmer der Führung bei der Widerverwertung eines nicht mehr benötigten Treibhauses live miterleben durften. „Es ist beeindruckend, wie es „Lernen fördern“ gelingt, Kinder und Jugendliche in einem breiten Spektrum und in integrativer Weise in ihrer Persönlichkeit zu stärken, sowie Werte zu vermitteln und ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.“ zieht Norwich Rüße an diesem Tag Fazit und bedankt sich bei Beate Ringele und ihren Mitarbeitenden für ihren Einsatz.

  • Für saubere Kinderspielplätze

    In ihrer diesjährigen Frühlingsaktion haben die Grünen am Samstag, den 30.4.22 Müll auf den Kinderspielplätzen von Steinfurt gesammelt.

    Nachdem sich alle bei den Treffpunkten eingefunden hatten, Mülltüten und -greifer ausgeteilt waren, wurden verschiedene Teams gebildet, die jeweils zugewiesene Spielplätze innerhalb des Stadtgebiets anfuhren und die Spielplätze vom Müll befreiten. Die Aktion fand unter Beteiligung von Steinfurter Bürgern statt, die sich auch für ein sauberes Steinfurt einsetzen wollten. Nach zwei und eineinhalb Stunden waren alle Teams mit großer „Beute“ wieder zurück beim Sammelpunkt und genossen Kaffee und frische Waffeln. Das Fazit war schnell gefunden. Die Sammelaktion war leider! ein großer Erfolg.

  • Gärtnerei vor Herausforderungen

    MdL Norwich Rüße besucht Camphill

    Bei einem Besuch der Gärtnerei der Camphill Gemeinschaft am 28.4.22 in Burgsteinfurt informierte sich Norwich Rüße und der Ortsverein Bündnis90 / Die Grünen über die aktuellen Themen der Gärtnerei. Diese erzeugt auf 1 ha Land Gemüse, Salate und Kräuter für die eigene Küche der Dorfgemeinschaft und bestückt derzeit Woche für Woche über 50 Abo-Kisten, die ihre treuen Abnehmer in ganz Steinfurt finden. Drei Mitarbeiter und zwölf Bewohner arbeiten dabei in nachhaltiger und ökologischer Weise gemäß den Demetervorgaben. Vom Ziehen des eigenen Saatgutes, über die Pflanzung bis hin zum Kompost entstehen so Kreisläufe, die ohne Einsatz von künstlichem Dünger oder Pflanzenschutzmittel auskommen. Die Führung durch den Betrieb übernahm dabei Elmar Klein, der langjährige Gärtnereileiter. Dieser benannte in seinem Rundgang neben den großen Erfolgen, die die Gärtnerei seit ihrem Bestehen erzielen konnte, auch die Herausforderungen, die sich die Gärtnerei derzeit stellen muss. Dabei steht nicht nur der Wettbewerb mit Betrieben des konventionellen Anbaus im Fokus, sondern auch die immer stärker werdende Forderung der großen Abnehmer nach bereits fertig vorbereiteten Lebensmitteln. Kartoffeln müssen beispielweise bereits fertig geschält und Möhren fertig gestiftet beim Abnehmer angeliefert werden. Diese Forderung lässt sich nach Aussage von Elmar Klein in seinem Team nicht zusätzlich umsetzen. Das sieht auch Norwich Rüße, der sich im Landtag mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt. „Wir müssen genossenschaftlich organisierte Verarbeitungsbetriebe schaffen, um einen breiten Anbietermarkt von regionalen Erzeugern landwirtschaftlicher Produkte zu unterstützen und wettbewerbsfähig zu machen“, so die Überzeugung von Norwich Rüße. „Damit können kleine und mittlere Betriebe wirkungsvoll unterstützt werden.“ Die teilnehmenden Grünen wünschten sich alle, dass die Gärtnerei von Camphill, die so viel auch im sozialen Bereich leistet, eine gesicherte Zukunft bekommt.

  • Bauen mit sozialem Gewissen

    Bündnisgrüne bei Feldmann Bau GmbH

    Baugebiet Eichenallee, PV-Anlagen, Wärmepumpen, nachhaltiges Bauen, zukunftsfähige Baustoffe, dies sind nur einige Themen, die während des Besuchs des Ortsvereins Bündnis90 / Die Grünen am 28.4.22  bei der Feldmann Bau GmbH zur Sprache kamen. In einem regen und engagierten Austausch informierte Rainer Feldmann über den Stand der Planungen im Baugebiet Eichenallee und der Zukunft des Bauens. Neben der Unternehmensphilosophie wurden auch die aktuellen Lieferproblematiken im Bau angesprochen. „Die Herausforderung ist groß.“ so Rainer Feldmann, „Neben dem Fachkräftemangel wird es zunehmend schwieriger, Baustoffe zeitgerecht von den Lieferanten zu beziehen.“ Das alles zeigt, wie groß die Herausforderung des Bauens von benötigtem Wohnraum für die nächsten Jahre ist. Auch Umbauten im Bestand sind durch die derzeit weiter steigenden Immobilienpreise kaum mehr zu realisieren. Denn „Wohnen muss bezahlbar bleiben und die Bewohner müssen auch noch in zwanzig Jahren wissen, wieviel sie zahlen müssen“, davon ist Rainer Feldmann überzeugt. „Gerade beim Wohnungsbau müssen wir auf das WIR setzen.“ Der Investor fordert ein gemeinsames Vorgehen der Verwaltung, der Politik und der Investoren. Die Rahmenbedingungen müssen für geförderten und nachhaltigen Wohnraum gesetzt werden, damit an alle Mitbürger gedacht ist. „Bezahlbarer und nachhaltiger Wohnraum für alle ist auch das Anliegen der Grünen.“ so Carina Goldschmidt. Die Grünen OV-Sprecherin, die sich als Stadtplanerin täglich mit den Herausforderungen des Bauens auseinandersetzt, ist überzeugt: „Wir müssen gemeinsam das Zusammenleben zukunftsfähig aufstellen.“ Dabei sind sich Goldschmidt und Feldmann einig: „Gas hat als Energie ausgedient und unsere Straßen vor den Wohnungen dürfen nicht mehr nur zu Parkplätzen verkommen.“

  • Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

    Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag bei den anderen Parteien, der Verwaltung und bei den Stadtwerken Steinfurt auf offene Ohren gestoßen ist. In diesen Sommerferien werden Steinfurter Kinder und Jugendliche (6-18 Jahre) keinen Eintritt für die Schwimmbäder zahlen müssen. Alles, was sie dafür tun müssen, ist dieser angefügten Information der Stadtwerke Steinfurt zu entnehmen.

    ### Registrierung für die kostenfreie Ferienkarte bis zum 06. Mai online ###

    Mit der Ferienkarte ist während der gesamten Sommerferien (24.06. – 09.08.2022) jederzeit ein kostenfreier Eintritt möglich. Jeder Schüler und jede Schülerin zwischen 6 – 18 Jahren, die in Steinfurt wohnen, können sich für eine kostenfreie Ferienkarte registrieren.

    Nutzt dafür einfach den Registrierungslink https://ferienkarte.swst.de/

    Nach erfolgreicher Registrierung könnt ihr eure Ferienkarte an den nachfolgenden Terminen an unseren Ausgabenstellen abholen. Bitte bringt zur Abholung eure Bestätigungsmail inkl. QR-Code und ein Ausweisdokument (Kinder-/Schüler-/Personalausweis oder Schulbescheinigung) mit, damit wir die Registrierung abgleichen können.

    Übersicht der Ausgabetermine:

    Kombibad Borghorst

    Di. 10.05. 14 – 18 Uhr

    Mi. 11.05. 14 – 18 Uhr

    Do. 12.05. 14 – 18 Uhr

    BagnoMare Burgsteinfurt

    Mo. 23.05. 14 – 18 Uhr

    Di. 24.05. 14 – 18 Uhr

    Mi. 25.05. 14 – 18 Uhr

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    Bündnis’90/Die Grünen Ortsverband Steinfurt

  • Veranstaltungshinweis

    Themenabend des Ortsverbandes Nordwalde

    Wer die Anschaffung eines E-Autos überlegt, sollte den 6. Mai 2022 im Vordergrund. Alexander Beer und Oliver Hesse (beide Mitglieder des grünen Ortsverbandes) führen durch das Thema. In dem Vortrag werden einige typische Fragen beantwortet, zum Beispiel: warum wird der Elektroantrieb bei Autos favorisiert? Wie ist die Co2-Bilanz der verschiedenen Antriebsarten?Außerdem werden, nicht zuletzt auf Basis der persönlichen Erfahrungen der Referenten, zentrale Aspekte vorgestellt, die beim Kauf eines Elektroautos beachtet werden sollten. Auch hier dürfte viele die bedeutsame Frage beschäftigen, wie groß die Batterie sein sollte. Die Referenten werden auch einen kleinen Ausblick geben, wie sich der Individualverkehr in Zukunft entwickeln kann. 

    Die Infoabende können kostenfrei besucht werden und finden im „grün!“, Emsdettener Str. 3., jeweils von 19:00 – ca. 21:00 Uhr, statt. Die Veranstalter bitten um das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2) und freuen sich auf eine rege Beteiligung und intensive Diskussionen. Anmeldungen mit Angabe des Themas, Namen und der Telefon-Nr. werden bis zum 24.04.2022 (Photovoltaik) bzw. 02.02.2022 (E-Mobilität) erbeten; telefonisch unter 02573921549 (Ulrich Nicklaus, Anrufbeantworter) oder schriftlich an info@gruenenordwalde.de.

  • Boule-Turnier am 8. Mai

    Auf dem Bagnoquadrat findet in diesem Jahr ein Boule-Turnier der GRÜNEN statt. Coronabeding musste das Traditionsturnier im letzten Jahr pausieren.

    Das Turnier wird als offene Veranstaltung ohne Lizenz gespielt. Eingeladen sind alle, die Interesse an dieser Sportart haben, vom Anfänger bis zum Profi. Eine Startgebühr wird nicht erhoben.
    Am 8. Mai treffen sich alle Teilnehmer zur Auslosung der Paare ab 10:30 Uhr. Die Kugel rollt ab 11:00 Uhr. Das Turnier wird gemäß der 3G Regelung abgehalten.
    Die Teilnehmerzahl ist auf 64 Personen begrenzt. Anmeldungen und nähere Informationen bitte bei Ralf Howe-König unter 02551 80451 oder howe-koenig@freenet.de.

  • Energetisches Bauen in Alt- und Neubau

    Im Rahmen einer Klausurtagung ließ sich die Fraktion der GRÜNEN am Samstag über nachhaltiges energetisches Bauen informieren. Diese Klausurtagung wurde hybrid durchgeführt und fand großen Anklang. Prof. Dr. Peter Vennemann zeigte in einem lockeren, aber wissenschaftlich fundierten Vortrag den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Stromerzeugung und zum Heizen auf. Hierzu stellte er eine durch Studierende erarbeitete Software vor, die alle aktuellen Möglichkeiten der Energiegewinnung berücksichtigen kann und ein optimales Profil für eine Emissionsreduktion und Kosteneinsparung errechnet.

    Studierende des Fachbereichs Energie, Gebäude, Umwelt der FH Münster in Steinfurt hatten dazu jeweils die Kosten, den Wirkungsgrad und den CO2-Fußabdruck der jeweiligen Energiegewinnungsmöglichkeit erfasst und deren Möglichkeiten in einem ausgeklügelten Verfahren miteinander verbunden, so dass es möglich ist, für Quartiere oder sogar ganze Stadtteile eine Aussage zum besten Energiemix zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass es zu jeder baulichen Situation eine individuelle Lösung geben muss, da es nur in Berücksichtigung aller Möglichkeiten zur optimalen Lösung kommen kann. Prof. Vennemann konnte aus vielen Berechnungen, die mit dieser Software bereits gemacht wurden, folgende Punkte als Empfehlung ableiten: „Windkraft und Photovoltaik lohnen sich als Energieerzeugung immer. Diese Formen der Energieerzeugung sind sowohl auf der Kostenseite wie auch bei den Emissionen unschlagbar. Der Status quo der Energieerzeugung mit einem hohen Anteil an fossilen Energieträgern ist klimaschädlich und teuer. Mit jedem Windrad und jeder PV-Anlage werden die Stromkosten auch für die Allgemeinheit günstiger.“

    Die anwesenden Mitglieder der GRÜNEN Fraktion konnten sich in einer Simulation über die Auswirkungen und Kosten und der Emissionen ein Bild machen. Dazu stellte Fraktionssprecher Ludger Kannen fest: „Der Energiewandel und der Klimaschutz hängen unmittelbar miteinander zusammen. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Situation bei den Kosten für fossile Brennstoffe ist es dringend geboten, dass der Energiewandel beschleunigt wird. Wir haben eine Chance gestärkt aus der Krise in Energie und Klima herauszukommen, wenn wir jetzt schnell handeln.“ In der anschließenden Diskussion wurde auch noch einmal hervorgehoben, dass Energieeinsparungen einen sehr großen Beitrag in der aktuellen Situation leisten können. „Jeder muss sich fragen, ob eine Lampe, die gerade nicht gebraucht wird, angelassen werden kann und auch ob jede Fahrt mit dem Auto nötig ist.“ so GRÜNEN OV-Sprecher Heinz-Bernhard Bödding. Prof. Vennemann wies innerhalb der Diskussion darauf hin, „dass der Wandel des Individualverkehrs hin zur E-Mobilität sowohl bei den Emissionen wie auch bei der Effizienz nur Vorteile aufweist.“

    Zum Abschluss der Klausurtagung wurde durch die GRÜNEN Fraktion festgestellt an welcher Stelle der Kommunalpolitik es bereits die notwendigen politischen Anstrengungen gibt und an welchen weiteren Stellen die Fraktion ansetzen will. Die Fraktion der GRÜNEN wird sich weiterhin für den energetischen Umbau stark machen und auf die Beschleunigung der eingebrachten Initiativen hinwirken.

  • Mitgliederversammlung der Steinfurter Grünen am 26.03.2022

    Die Grünen aus der Steinfurter Kreisstadt trafen sich am letzten Samstag um 17 Uhr im Jägerhof Höffker zur diesjährigen Mitgliederversammlung. In diesen besonderen Zeiten waren die getesteten und geimpften Grünen sehr froh, sich auch mal wieder persönlich treffen zu können.

    Auf der Tagesordnung standen übliche Pflichtaufgaben wie z. B. der Rechenschafts- und Kassenprüferbericht sowie die Budgetplanung für das laufende Jahr. Auch war es wieder Zeit für Vorstandswahlen. Ein neues Gesicht im Vorstand ist Ralf Binow, welcher die Aufgabe des Schriftführers übernimmt. Der Burgsteinfurter ist seit einigen Jahren auf Stadt- und Kreisebene kommunalpolitisch aktiv und hat sich bereits durch sein großes Engagement für die Grünen ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit Ralf einen überaus fähigen und kollegialen Nachfolger für mich gefunden haben.“ erklärte Sebastian Alfers. Eine weitere sichtbare Veränderung im Vorstand ist die Wahl von Carina Goldschmidt zur neuen OV-Sprecherin im Team mit dem wiedergewählten OV-Sprecher Heinz-Bernhard Bödding. Die 35 jährige Carina Goldschmidt, die bisher als Beisitzerin im Vorstand tätig war, berichtete: „Die Aufgabe als OV-Sprecherin ist eine neue Herausforderung für mich, welche ich sehr gerne und mit großer Motivation annehme!“. Dieter Libutzki, welcher seinen Posten als OV-Sprecher freigab, wird dem Grünen Vorstand als Beisitzer erhalten bleiben. Das Vertrauen für zwei weitere Jahre ausgesprochen hat der Ortsverband auch der versierten Kassiererin Simone Alfers. Ebenfalls neu dabei ist die frisch gewählte Beisitzerin Christa Minnebusch. Die Borghorsterin zeichnetete sich in der Vergangenheit durch einen hohen Einsatz aus, sodass die Wahl in den Vorstand auch eine verdiente Beförderung ist.

    Ein deutliches Zeichen setzt der Ortsverband durch die einstimmige Erklärung, welche den russischen Überfall auf die Ukraine verurteilt und größtmögliche Solidarität mit den Flüchtlingen bekundet.

    Die teilnehmenden Mitglieder waren vielfach der Ansicht, dass gerade in diesen besonderen Zeiten der eingeschlagene Weg der Grünen noch stärker verfolgt werden sollte. Die Erreichung des großen Ziels der Autarkie durch erneuerbare Energien hängt auch von den kommunalen Anstrengungen ab. Der in den letzten Jahren stetig gewachsenen Vorstand ist Sinnbild der zunehmenden Mitgliederzahl und vor allem auch des zunehmenden Wunsches der Bevölkerung nach dem örtlichen Wirken der Grünen.

    Der Vorstand des Ortsverbandes möchte an dieser Stelle die Steinfurter:innen herzlich einladen, einfach und unverbindlich bei den Grünen vorbeizuschauen. Es gibt im Ortsverband viele Möglichkeiten, die Zukunft der Kreisstadt mitzugestalten.

  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN besuchen das Nachbarschaftshaus Michael im Weberquartier

    Das Miteinander zählt!
    Das Miteinander steht im Mittelpunkt des Nachbarschaftshauses Michael im Weberquartier. Die
    Quartiersmanagerinnen Andrea Jäger und Verena Wilmer sorgen bereits seit Oktober 2020 für die
    Förderung der Vernetzungen von und für Nachbarn im Weberquartier und der Borghorster
    Innenstadt. Dabei richten sich die Angebote des Nachbarschaftshauses an Menschen aller
    Generationen, Herkünfte und Zugehörigkeiten
    Trotz der Einschränkungen durch die Coronapandemie konnten bisher viele Projekte angestoßen
    werden. Hierüber informierten sich am Dienstag die Steinfurter GRÜNEN. Das Nachbarschaftshaus
    bietet Zusammenkünfte zu unterschiedlichen Interessen, unter anderem werden auch gemeinsames
    Tanzen oder Gesellschaftsspiele organisiert. Auch wird Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. Dieses
    umfasst Gesprächs- und Beratungsangebote, die in Fragen der Pflege und der Flüchtlingshilfe
    unterstützen. Weitere Aktionen sind gemeinsame Ausflüge oder auch Malgruppen. Durch die
    weitreichenden Kontakte in die Nachbarschaft sind die Mitarbeiter des Nachbarschaftshauses zudem
    wertvolle Ansprechpartner für die städtische Verwaltung und andere Institutionen geworden. Neben
    den Anliegen der Anwohner konnten auch übergreifende Aktionen wie „die Obstretter“ aufgebaut
    und unterstützt werden. „Das Nachbarschaftshaus leistet wertvolle Arbeit für das Zusammenleben
    von Jung und Alt, von Zugezogenen und Menschen, die schon ihr ganzes Leben hier wohnen“, stellt
    der Fraktionsvorsitzende Ludger Kannen fest. Während der Informationsveranstaltung konnten die
    Räume besichtigt werden, die auch als Seminarräume oder für private Feste zur Verfügung stehen.
    „Das Zusammenleben und die Gemeinschaft in allen Facetten ist der Dreh- und Angelpunkt des
    Hauses. Wir bringen die Menschen zusammen.“, zieht Andrea Jäger das Fazit. Die Anwohner können
    dabei im Nachbarschaftsgremium mitgestalten und die Angebotsstruktur weiterentwickeln. Das
    nächste Treffen dazu findet am 24.03.22 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus statt. Interessierte
    können sich bei Andrea Jäger anmelden unter Telefon 02552 7025048 oder Mail
    andrea.jaeger@caritas-steinfurt.de

  • Internationale Wochen gegen Rassismus 2022

    “HALTUNG ZEIGEN!” – so lautet das Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022, welche in diesem Jahr vom 14. März bis 06. April 2022 stattfinden.


    “HALTUNG ZEIGEN!” –  gemeinsam für eine antirassistische Gesellschaft einstehen!


    “HALTUNG ZEIGEN!” wollen auch wir, als Bürgerinnen und Bürger von Steinfurt, weiterhin.

  • Stadt beschafft weitere Geschwindigkeitsmesser – Förderprogramm Lastenräder kommt – Die Arbeit der Grünen wirkt!

    Die Steinfurter Grünen setzen sich laufend für eine erhöhte Verkehrssicherheit ein. Wir konnten den Rat in den vergangenen Haushaltsberatungen davon überzeugen, hierfür mehr Geld in die Hand zu nehmen. Daher haben wir uns über die Meldung der Stadt gefreut, dass nun aus diesem Budget zehn weitere mobile Geschwindigkeitsmessanlagen beschafft und montiert wurden. Ein guter Beitrag für eine verbesserte Sicherheit im Steinfurter Straßenverkehr!

    Die Mobilitätswende ist wichtiger denn je, auch weil die Einspareffekte für unsere Haushalte aufgrund der extrem steigenden Ölpreise immer größer werden! Ebenfalls ein großer Erfolg ist, dass das von uns Grünen beantragte „Programm zur Förderung der Beschaffung von Lastenrädern“ in der letzten Ratssitzung im Mantel der „Billigkeitsrichtlinie Kommunale Klimaschutzinvestitionen“ doch noch beschlossen wurde! Zusammen mit dem von der GAL beantragten und von uns unterstützten Budget zum Ausbau der Infrastruktur für Lastenräder, sehen wir sehr gute Chancen, dass der Umstieg gelingt und der Verzicht auf den Zweitwagen nochmal attraktiver wird.

  • Schweigemarsch für den Frieden

    Für den kommenden Donnerstag, 10.03.
    rufen die Steinfurter Parteien zu einem Schweigemarsch für den Frieden auf.

    Seit Beginn des Krieges sind an diesem Tag mittlerweile 14 Tage vergangen, an denen Menschen zu Tode gekommen sind und Familien die Flucht ergriffen haben und von ihren Angehörigen und ihrem Zuhause getrennt wurden.

    Mit dem Schweigemarsch wollen wir zeigen, dass wir in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine sind. Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gilt allen Menschen in der Ukraine.

    Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für ein friedliches Europa und Frieden auf der Welt.
    Der Schweigemarsch beginnt um 16.30 Uhr am Platz ‚Auf dem Schilde‘ in Borghorst und wird als stille Mahnwache ohne Redebeiträge
    stattfinden.

    Ziel ist die Nikomedeskirche, wo wir gemeinsam mitgebrachte Teelichter und Kerzen als Friedenszeichen entzünden. Zum Abschluss werden wir ein gemeinsames Friedensgebet beten.

  • Steinfurt hält zusammen – Gegendemo am Fr., 21.01.2022

    Bündnis 90/Die Grünen unterstützt das Aktionsbündnis „Steinfurt hält zusammen“, welches sich aus Steinfurter Vereinen, Glaubensgemeinden und politischen Parteien zusammensetzt. Am kommenden Freitag (21.01.2022, 17:30, Stadtbücherei Steinfurt) wird sich dieses Bündnis einer Versammlung von Coronaleugnern und Verschwörungsmystikern entgegenstellen und ein Zeichen setzen für Demokratie und Wissenschaft.

    „In der Krise beweist sich der Charakter.“ (Helmut Schmidt)

    Die Corona-Pandemie ist lang, entbehrungsreich und betrifft uns alle. Die Steinfurter Bürgeri*nnen haben in dieser andauernden Krise ihren starken Charakter jedoch wiederholt bewiesen. Die überwiegende Mehrheit zeichnete sich durch ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, durch Solidarität und auch Hilfsbereitschaft aus. Gleichwohl nicht alle politischen Entscheidungen immer direkt nachvollziehbar waren, die Steinfurter*innen waren und sind sich bewusst, dass diese Aufgabe nur gemeinsam, als Gemeinschaft, zu lösen ist. Dementsprechend müssen wir den Fehlgeleiteten und Fehlinformierten widersprechen, die versuchen Unwahrheiten zu verbreiten, rechtes Gedankengut salonfähig zu machen und unserem demokratischen System nachhaltig zu schaden. Wir laden alle Bürger*innen am 21.02.2022, 17:30 ein, gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Steinfurt hält zusammen“ Präsenz zu zeigen und für demokratische Werte einzustehen.

  • Guten Rutsch!

    Die Grünen in Steinfurt wünschen euch allen einen guten Rutsch in 2022! Packen wir die Herausforderungen die im nächsten Jahr vor uns liegen zusammen an und machen es so zu einem erfolgreichen Jahr.

  • Grüner Weihnachtsgruß 2021

    Liebe Freunde,

    bald ist es wieder so weit, der Weihnachtsmann oder alternativ das liebe Christkind kommen vorbei und bringen Geschenke. Schöne Stunden mit der Familie und guten Freunden warten auf uns, leckeres Essen und auch ruhige Momente für Muße und innere Einkehr werden uns begleiten.

    Was ist im Jahr 2021 eigentlich bei den Grünen passiert? Wir sind in der Regierung! Eigentlich wollten wir Kanzlerin mit Juniorpartner werden. Wir Steinfurter haben im Wahlkampf wieder mal alles gegeben! An uns lag es also nicht, dass wir das Primärziel nicht erreichten. Nochmal großen Dank an die fleißigen Wahlkämpfer:innen! Nächstes Jahr krempeln wir NRW um!

    Was aber haben die Steinfurter Grünen im Jahr 2021 sonst noch so gemacht? Wir haben dafür gesorgt, dass im Sommer hunderte von Kindern und Jugendlichen kostenfrei ins Freibad gehen konnten und eine Kinovorstellung angeboten. Wir haben Bäume gepflanzt und andere Menschen dazu erfolgreich animiert, es uns gleich zu tun. Wir haben die Arbeitskreise „Mobilität“ und „Stadtentwicklung“ gegründet und die intensive Bearbeitung dieser wichtigen Themen begonnen. Auch das Soziale kam nicht zu kurz! Wir haben die Tafel tatkräftig beim Lebensmittelsammeln unterstützt und Sachspenden überreicht. Dass der Tierschutz für uns ein stetiges Thema ist, zeigte der Besuch der Katzenhilfe samt Übergabe einer Unterstützung. Wir haben das Jüdische Jahr gefördert, sei es durch den Support von Veranstaltungen oder der wertvollen Plakataktion. Den Aufbau einer Kommunikationstafel auf einem integrativen Spielplatz haben wir organisiert und finanziert. Der Grottenkamp wurde vom Müll befreit, der Bahnhof Burgsteinfurt zum Weltkindertag bunt bemalt. Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

    War noch etwas? Ach ja, Corona gibt es immer noch. Die Chancen stehen jedoch nicht schlecht, dass sich diese Geißel im nächsten Jahr zu einem regelmäßig nur nervigen Begleiter wie die Influenza entwickelt.

    Der Grüne Ortsverband bedankt sich sehr herzlich bei den Grünen, die sich in diesem Jahr bei vielen Aktionen und Veranstaltungen so fantastisch engagiert und am Verbandsleben beteiligt haben. Gleichwohl möchten wir auch unsere passiven Unterstützer:innen wahrlich nicht missen!

    Wir wünschen euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2022!

  • Stellungnahme zum Haushalt 2022 – von Fraktionssprecher Ludger Kannen

    Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Kolleginnen und Kollegen,

    der Haushaltsplanentwurf 2022 schließt mit einem nicht unerheblichen Minus von über vier Millionen € ab, das allerdings noch von der Ausgleichsrücklage gedeckt ist. Aber damit ist nur ein fiktiver Ausgleich gelungen. Grund für das Defizit sind insbesondere die Kreis- und Jugendamtsumlage und im besonderen Maß die geringeren Schlüsselzuweisungen des Landes, nicht allerdings die Anträge aus den Fraktionen, die sich insgesamt sehr im Rahmen halten. Besonders die Jugendamtsumlage steigt auf eine nie zuvor dagewesene Höhe und könnte in wenigen Jahren sogar den Betrag der Kreisumlage erreichen. Dieses in Folge von gesetzlich geregelter Betreuung der Kinder insbesondere im Vorschulalter. Hier tragen die Kommunen eine Last, die als gesamtgesellschaftliche Aufgabe auch durch das Land finanziell verstärkt mitgetragen werden muss. Das müssen wir auf jeden Fall im Auge behalten, um die für Steinfurt beste Lösung zu finden.

    Allerdings darf auch nicht vergessen werden, dass der Kreis an Projekten festhält, die immense Kosten verursachen. Das ist auf der einen Seite der FMO mit seinem riesigen Zuschussbedarf und auf der anderen Seite die Westtangente, deren Mehrheit nicht mehr unumstritten ist. Integrierte Mobilitätskonzepte können hier den Dinosaurier einer Umgehungsstraße ablösen.

    Steinfurt braucht ein Mobilitätskonzept, um sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Ein weiterer Straßenbau mit Bevorzugung der Autos wie aktuell die geplante Westtangente in Burgsteinfurt kann kein überzeugender, zukunftsweisender Weg sein. Vielmehr muss man allen am Verkehr Beteiligten, anders als in der Vergangenheit über viele Jahre praktiziert, gerecht werden. Steinfurt wird seinen Beitrag zur veränderten Mobilität leisten. Ein erster Schritt ist der Förderung von Lastenfahrrädern für öffentliche Einrichtungen und erhöhte Mittel für den Radwegebau. Die aktuell laufende Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept wird sicherlich viele aktuelle Verkehrsprobleme, kritische Punkte und Vorschläge zu deren Behebung in die öffentliche Diskussion bringen.

    Ein weiteres wichtiges Thema ist der Ausbau der Grundschulen und des Offenen Ganztags, der ein Angebot bis 2025/26 für alle Grundschüler:innen gesetzlich verbindlich vorschreibt. Die entsprechende Planung hat begonnen und für die Grundschule Dumte, mit der begonnen werden soll, stehen die Mittel im Haushalt 2022 zur Verfügung. Aber auch in der Übergangszeit müssen Möglichkeiten geschaffen werden, die Betreuung der Kinder in kurzfristigen Lösungen zu gewährleisten. Dafür stehen im Haushalt 150.000 € bereit. Für die weitere Planung ist zum Jahresanfang eine Projektübersicht der Verwaltung zu erwarten, damit das ehrgeizige Ziel bis zum Stichtag auch erreicht werden kann.

    An weiteren Themen werden wir auch in Zukunft weiter intensiv arbeiten und uns für vernünftige Lösungen einsetzen, auch wenn der direkte Einfluss der Stadt nicht immer gegeben ist.

    Dazu gehört der immer wichtiger werdende Hochwasserschutz. Die Überschwemmungen im Sommer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben die Notwendigkeit einer Vorsorge gegen Klimaveränderungen und deren Auswirkungen gezeigt. Auch das Münsterland ist gegen solche Ereignisse nicht gefeit, wie das Beispiel Laer zeigt. Aus dem Grund haben wir auch gemeinsam mit SPD und GAL die neue Stelle eines/r Klimaschutzanpassungsmanagers/in, der/die sich damit beschäftigen soll, beantragt.

    Weitere Themen, die zur Zukunftsvorsorge zählen, sind die Ärzteversorgung und die Sicherstellung der Pflege in den nächsten Jahren. Dazu bedarf es kreativer Lösungen, die nur gemeinsam erarbeitet werden können. Es sollte eine Arbeitsgruppe aus den Fraktionen eingesetzt werden, die diese Themen grundsätzlich bearbeitet und auch die beteiligten Gruppen, Hausärzte und Pflegedienste, einbezieht. Auch die weitere Gestaltung unserer Stadt gehört dazu. Mit dem beschlossenen ISEK ist ein erster Schritt getan, unsere Stadt attraktiver zu machen. Auch die Kita- und Schulsituation spielt eine wichtige Rolle bei der Attraktivitätssteigerung. Die Haushaltsansätze für die Gestaltung der Spielplätze werden erhöht, um einen integrativen Ausbau der Spielplätze zu unterstützen. Der neu eingerichtete Spielplatz an der Von-Kleist-Straße ist ein erstes Beispiel für dieses Vorhaben, das Bündnis90/Die Grünen intensiv begleitet. Weiterhin soll die Stadt grüner und lebens- und liebenswerter werden. Für jeden Neubürger soll ein Baum gepflanzt werden, der dieses Ziel unterstützt.

    Hohe Lebensqualität für die Menschen in Steinfurt, ein zentrales Ziel der Grünen. Hierzu gehört auch eine bürgernahe und transparente Verwaltung. Um die Dienstleistungsqualität spürbar zu stärken, soll im Jahr 2022 die Wiedereinrichtung einer Anlaufstelle im Ortsteil Burgsteinfurt geprüft und umgesetzt werden. Einen großen Sprung in Richtung Transparenz und Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen wird unsere Stadt im nächsten Jahr ebenfalls machen: Die Ratssitzungen werden live im Internet übertragen! Ein modernes Angebot, bei welchem Steinfurt regionaler Vorreiter sein wird.

    Durch die Wahl eines Antisemitismusbeauftragten hat Steinfurt ein Zeichen für eine weltoffene Stadt gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Rassismus gesetzt. Auch das gehört nach unserer Vorstellung zu dem Bild, das Steinfurt weiterhin prägen soll.

    Der Haushalt 2022 enthält viele positive Ansätze und findet die Zustimmung unserer Fraktion.

    Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit mit den Fraktionen des Rates und der Verwaltung. Viele Anträge haben eine breite Zustimmung erfahren.

    Mein besonderer Danke geht an Herrn Meyer, der uns bei den Beratungen sehr unterstützt hat.

    Ein weiteres Dankeschön gilt der Presse, die unsere Arbeit während des Jahres begleitet hat.

    Fraktion Bündnis90/Die Grünen

    Ludger Kannen

    Fraktionssprecher

  • Kommunikationstafel für den inklusiven Spielplatz

    Der inklusive Spielplatz an der Von-Kleist-Straße wurde offiziell eröffnet. Durch den großen Einsatz privater Personen wurde ein wunderbarer Spielplatz geschaffen, an dem Beeinträchtigungen keine Rolle spielen sollen. Den Initiatoren und Spendern kann hier nur ein großer Dank ausgesprochen werden!

    Die Grünen haben auch einen kleinen Beitrag zur Barrierefreiheit geleistet. So wurde extra eine Kommunikationstafel angefertigt und von der Stadt passend zur Eröffnung montiert. Die Tafel hilft den Kindern bei der nonverbalen oder auch sprachenübergreifenden Kommunikation und bietet so die Möglichkeit, weitere Grenzen aufzubrechen.

    Die bei der Einweihung anwesenden Ratsfrauen Kim König und Simone Alfers waren sich einig: “Auch die Stadt kann und muss sich finanziell mehr um Inklusivität und Barrierefreiheit von Spielplätzen und Sportstätten bemühen.”

    Aufgrund dessen hat die Ratsfraktion der Grünen einen Antrag zum Haushalt 2022 gestellt, welcher einen Betrag von 50.000,00 € für die schrittweise Anschaffung inklusiver Spielgeräte für alle Steinfurter Spielplätze vorsieht. Dieser Antrag wurde am 07.12.2021 vom Haupt-, Finanz- und Steuerungsausschuss beschlossen. Der Stellvertretende Fraktionssprecher Sebastian Alfers zeigt sich indes sehr erfreut darüber, dass es bei den Beratungen über zusätzliche Investitionen in Kinderspielplätze unter den Kommunalpolitiker*innen eine große Übereinstimmung gab. Die Bestätigung des positiven Votums durch den Rat dürfte daher nur Formsache sein.

  • Protest gegen die Flüchtlingspolitik an der EU-Außengrenze

    Aus Anlass des Bekanntwerdens eines bedrückenden Schicksals der Steinfurter Schülerin Fatimah, deren Familie an der polnischen Grenze auf belarussischem Gebiet festsitzt, wurde in Steinfurt eine spontane Mahnwache organisiert. An dieser Mahnwache beteiligten sich ca. 35 Personen. Neben Bürgern kamen auch Kommunalpolitiker.

    Susanne Imhof berichtete für Fatimah, die an der Mahnwache teilnahm, aber zu aufgewühlt war, um selbst zu berichten, dass Schlepper ihre Eltern und den jüngeren Bruder mit falschen Versprechen in den belarussischen Urwald nahe der polnischen Grenze gelotst haben. Diese hungern und frieren nun und wissen nicht mehr weiter. Nachdem Fatimah und ihr großer Bruder vor 2 Jahren nach Burgsteinfurt kamen, wurde nun auch der Rest der Familie gezwungen, aus dem Krisengebiet im Irak zu flüchten.

    Der anwesende Kreisdechant Reidegeld wies darauf hin, dass es wiederum und wiederholt Menschen treffe, die bereits seit vielen Jahren leiden, erst in ihren Heimatländern und nun auch auf ihrer Flucht.

    Ralf Binow als Mitinitiator der Mahnwache fasste die Situation aus den vorliegenden Berichten zusammen. Die belarussische Grenze wurde von polnischer Seite unüberwindbar ausgebaut. Ein Grenzübertritt ist nicht gestattet. Falls es eine Gruppe von Flüchtlingen dennoch auf polnisches Gebiet geschafft hat, werden diese mit Einsatz von Gewalt über die Grenze zurückgedrängt. Die polnische Seite verhindert, dass Hilfsorganisationen den Menschen Nahrung, Medikamente und trockene Kleidung bringen. Derzeit sind ca. 20.000 Menschen betroffen. Alle diese Menschen sind nun vom Tode durch Verhungern und Erfrieren bedroht. Es ergibt sich aus den Berichten, dass Menschen in eine Falle der belarussischen Machthaber gelockt wurden. Die Antwort der EU auf diese Falle ist eine Härte, die den Tod von Unschuldigen in Kauf nimmt. Die Haltung von Polen und auch von EU-Politikern, die diese Situation als hybriden Krieg